Eine manipulierte Rechnung. Ausgetauschte Bankdaten. Ein hoher finanzieller Schaden.

Und das alles beginnt mit einer gestohlenen digitalen Identität.

Genau solche Fälle erleben wir in der Praxis.

Angreifer übernehmen ein E-Mail-Konto und nutzen die Identität eines Mitarbeiters oder Geschäftspartners. Dann werden Rechnungen manipuliert, Bankverbindungen ausgetauscht und E-Mails im Namen einer vertrauten Person verschickt.

Das Gefährliche daran:

Oft fällt der Angriff nicht sofort auf.

Plötzlich kommen E-Mails nicht mehr richtig an.

Rechnungen bleiben angeblich unbezahlt.

Oder ein Empfänger meldet sich, weil etwas nicht stimmt.

Dann kann das Geld längst auf dem falschen Konto sein.

Was viele Geschäftsführer unterschätzen, ist nicht nur das Risiko von Identitätsklau.

Sie unterschätzen vor allem, wie hoch der finanzielle Schaden innerhalb kürzester Zeit werden kann.

Dabei können einfache Maßnahmen das Risiko deutlich reduzieren:

→ 2-Faktor-Authentifizierung konsequent aktivieren
→ Vier-Augen-Prinzip bei Überweisungen etablieren
→ Änderungen von Bankverbindungen immer über einen zweiten Kommunikationsweg prüfen
→ Mitarbeiter für ungewöhnliche E-Mails und Auffälligkeiten sensibilisieren

Für mich ist besonders die 2-Faktor-Authentifizierung einer der wichtigsten Punkte.

Sie ist vergleichsweise einfach umzusetzen – und trotzdem ist sie noch längst nicht überall konsequent im Einsatz.

Mein Rat an Geschäftsführer:

Warten Sie nicht auf den ersten Schadensfall. Prüfen Sie Ihre Sicherheitsmaßnahmen vorher.

Ist 2FA bei Ihnen wirklich überall aktiviert, wo es möglich ist?

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